Loveparade-Opfer erstickten durch Quetschungen
2010. Juli 28.
Alle 20 Todesopfer der Loveparade sind durch Brustquetschungen ums Leben gekommen. Sie seien erstickt, berichtete die Duisburger Staatsanwaltschaft am Dienstagabend über die Obduktionsergebnisse. "Anhaltspunkte für Stürze aus großer Höhe als Todesursache haben sich nicht finden lassen."
Zuvor hatte bereits die Ministerpräsidentin von Nordrhein- Westfalen, Hannelore Kraft (SPD), gesagt, dass die tödlichen Verletzungen ausschließlich auf das Gedränge zurückzuführen seien. Drei Tage nach der Katastrophe wurden die Leichen zur Bestattung freigegeben.
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) will am heutigen Mittwoch über weitere Ermittlungsdetails berichten. Der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch) zufolge wird er einen vorläufigen Bericht vorlegen, der die Lopavent GmbH um Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller schwer belasten soll. Wie die "SZ" berichtet, soll sich Lopavent mehrfach über Bedenken der Behörden hinweggesetzt haben. Die Firma habe völlig falsch berechnet, wie sich die Besucherströme auf dem Gelände verteilen.
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